Sicherheitsreport zeigt: Die Akzeptanz für die Corona-Massnahmen der deutschen Regierung geht zurück

Neue Zürcher Zeitung, 10.2.2021

Erstmals seit Jahren nehmen die Sorgen der Deutschen um ihre wirtschaftliche Lage zu. An den staatlichen Hilfsprogrammen zweifeln sie, weil sich Ankündigungen und Realität nicht decken. Auf der anderen Seite nimmt in einer Gesellschaft, die ihre Zeit vorwiegend zu Hause verbringt, das Gefühl der Bedrohung im Bezug auf die innere und äussere Sicherheit ab. Allerdings hat auch hier Corona den Spitzenplatz bei den «Stabilitätsrisken» inne, erklärt der Chef des Zentrums für Strategie und Höhere Führung Klaus Schweinsberg.

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Sicherheitsreport 2021

Centrum für Strategie und Höhere Führung und IfD Allensbach, 10.2.2021

  • Covid-19-Pandemie bewirkt massive Ängste
  • Mehrheit für stärkeren Einsatz der Bundeswehr
  • USA werden deutlich positiver, China zunehmend kritisch gesehen
  • Die Covid-19-Pandemie und ihre Auswirkungen haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Sorgen und Ängste der Bundesbürger. Jeder Zweite befürchtet, dass wir die Pandemie nicht in den Griff bekommen. 70 Prozent der Deutschen sind über die wirtschaftlichen Auswirkun-gen besorgt. Deutlich gewandelt hat sich im Laufe der Corona-Krise die Wahrnehmung der Bundeswehr durch die Bevölkerung. Eine überwältigende Mehrheit von 81 Prozent spricht sich für Rahmenbedingungen aus, das Potential der Bundeswehr in Krisenzeiten auch im Inland zu nutzen.
    Signifikante Veränderungen auch beim Thema Außenpolitik: die USA werden nach der Wahl von Joe Biden zum Präsidenten deutlich positiver bewertet. Als immer größeres Risiko auf der internationalen Bühne wird China betrachtet.
    Das sind die zentralen Ergebnisse des „Sicherheitsreports 2021“, einer aktuellen repräsentati-ven Bevölkerungsumfrage des Centrums für Strategie und Höhere Führung und des Instituts für Demoskopie Allensbach. Gemeinsam mit Prof. Dr. Renate Köcher präsentierte Prof. Dr. Klaus Schweinsberg die Ergebnisse im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin.

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    Discours Franco Allemand

    René Obermann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Airbus SE und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom war zu Gast beim ersten französich-deutschen Führungsdiskurs und beantwortete Fragen zu Führung und Karriere.

    Die neue Veranstaltungsreihe der ESCP Business School moderierte Professor Dr. Klaus Schweinsberg, Gründer des Centrums für Strategie und Höhere Führung und Affiliate Professor an der ESCP.

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    Gespräche zu Corona: Generalinspekteur diskutiert mit Wirtschaft

    Bundesministerium der Verteidigung, 16.09.2020

    „Die Corona-Pandemie ist eine umfassende Herausforderung, für die es keine Blaupause gab – und deren Implikationen heute noch nicht in Gänze absehbar sind“, mit diesen Worten hatte der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, hochrangige Wirtschaftsvertreter sowie Führungskräfte aus den eigenen Reihen eingeladen, um über bisherige Erfahrungen im Krisenmanagement zu diskutieren.

    Moderiert und initiiert wurde diese wirtschafts- und sicherheitspolitische Gesprächsrunde von Prof. Dr. Klaus Schweinsberg, dem Gründer des Centrums für Strategie und Höhere Führung.

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    Lehren aus dem Shutdown

    Capital, Ausgabe 09/2020

    In der September-Ausgabe berichtet Capital über das Ergebnis einer Sonderauswertung des Instituts für Demoskopie Allensbach, die im Auftrag des Centrums für Strategie und Höhere Führung erstellt wurde. Hierbei wurde festgestellt, dass führende Unternehmen teilweise ihren Ruf verspielt haben.

    „Wenn es kaum mehr gesichertes Wissen gibt, wird das Gewissen wichtiger“, zitiert Capital Prof. Dr. Klaus Schweinsberg, mit Verweis auf das kürzlich von ihm erschienene Buch „Stresstest 2020“.

    Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Capital.